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Dienstag, 30. Dezember 2025

Friesland 2025

Im Juni zog es uns wieder nach Friesland. Angepeilt hatten wir Groningen, aber wir kamen nur bis Dokkum. 
Von Andijk segelten wir erstmal mit leichter Ostbrise und sonnigem Himmel nach Makkum. Kurz vor dem Ziel schlief der Wind ein und so motorten wir den Rest bis in den Gemeindehafen. An einem Kopfsteg im hinteren Hafen machten wir fest. Am nächsten Tag legten wir in Makkum einen Hafentag ein.  

Liegeplatz direkt am Kanal in Dokkum




















 


Am darauffolgenden Tag legten wir kurz vor 08.00 Uhr morgens ab und motorten zur Lorenzschleuse in Kornwerderzand. Schnell schleusten wir auf die Waddenzee und motorten die 7SM nach Harlingen. In Harlingen ging es durch die Tjerk Hiddensluizen auf den Van Harinxmaakanaal. Nach dem Passieren der 7 Brücken in Leeuwarden waren wir nach ca. 7 1/2 Stunden in Burdaard. Wie sich später herausstellte, war der Hafen in Burdaard für 1,70m Tiefgang eigentlich ungeeignet. Letztlich fand ich aber doch eine Box zum Festmachen. Auffallend war aber, dass sich die Yacht ein wenig zur Seite legte. Am nächsten Morgen gab es dann die Überraschung beim Ablegen. Nix ging mehr, Zeeuwin bewegte sich keinen Zentimeter. Wir saßen im Schlamm fest. Der 1. Versuch mit einem Festmacher um den Mast, um mehr Schräglage und weniger Tiefgang zu erzeugen, ging schief. Letztlich war nur das mühselige Holen der Achterleinen über die Dalben mittels Winsch erfolgreich. Mit einem Satz sprang die Yacht zurück in tieferes Wasser.  

Brückenpassage in Leeuwarden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Weiter ging es nach Dokkum, wo wir direkt am Kanal einen schönen Liegeplatz für die Nacht fanden. Den Tag genossen wir bei schönstem Sommerwetter und einem herrlichen Essen. Da sich das Wetter verschlechtern sollte, entschieden wir uns dafür nach Harlingen zurückzufahren. In der Marina des HWSV Harlingen bekamen wir einen schönen Liegeplatz für eine Nacht.

 

Brückenpassage in Leeuwarden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Am nächsten Tag ging es dann wieder über das Fahrwasser "Boontjes" zurück zur Schleuse in Kornwederzand. Endlich konnten wir wieder alle Segel setzen und waren bei achterlichem Wind flott unterwegs. Nach dem Schleusen entschieden wir nach Hindeloopen zu gehen. Mit einigen langen Kreuzschlägen vor dem Wind, liefen wir gg. 19.30 Uhr dort ein. Einen Tag später waren wir nach 7 Tagen wieder zurück in unserem Heimathafen Andijk.

 

Mühle in Dokkum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenuntergang in Dokkum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 11. Juli 2024

Friesland-Tour 2024

Nach dem Kauf unserer Yacht im Jahr 2013 haben wir diese seinerzeit über die südliche Staande Mastroute von Bruinisse über Dordrecht, Gouda, Haarlem vorbei an Amsterdam ins Markermeer nach Monnickendam überführt.
Irgendwann kam der Wunsch auf, auch mal die nördliche Staande Mastroute mit der Zeeuwin zu fahren.
Am 22.06.24 war es soweit und wir segelten von unserem jetzigen Heimathafen Andijk über das Ijsselmeer nach Stavoren. Nach der Schleuse fanden wir einen Liegeplatz am Johan-Friso-Kanal.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da man auf den meisten Kanälen auch unter Segel fahren darf, wenn der Motor mitläuft und die Windrichtung und –stärke passte, wurde am nächsten Vormittag das Vorsegel aufgeriggt. Dabei ist Uwe dann, unbemerkt - wie sich erst später herausstellte, das Handy aus der Hosentasche in den Kanal gefallen. Nachdem die Yacht, als auch der morgendlichen Weg zum Waschhaus mehrfach, ohne Erfolg, abgesucht wurden, starteten wir mit ca. einstündiger Verspätung nach Heeg. Hier blieben wir für eine Nacht im Jachthafen „de Eentracht“. 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wetter bescherte uns Sonne pur und wir kamen auf der Fahrt über die Kanäle richtig ins Schwitzen, so dass wir ab sofort morgens sehr früh wieder starteten.
Nächstes Ziel war Sneek. Hier steuerten wir den Sneeker Jachthafen an, der von Motorbooten dominiert war.
Weiter ging es nach Leeuwarden wo wir einen Liegeplatz am Stadtpark „De Prinsentuin“, fanden, der von der Innenstadt in weniger als 10 Minuten zu Fuß erreichbar war.

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier blieben wir zwei Tage und schauten uns die ehemalige Kulturhauptstadt von 2018 mit ihren Sehenswürdigkeiten etwas genauer an.
Eigentlich war die Weiterfahrt nach Groningen, Dokkum bis Delfzijl geplant. Von dort sollte es bei passendem Wind noch bis Borkum gehen. Auf Hinweisschildern vor Leeuwarden hatten wir aber erfahren, dass die „Visserbrug“ in Groningen defekt ist und wir unsere vorgesehene Tour daher nicht fahren können.
Da sich auch zwischenzeitlich die Wetteraussichten für die Mitte der zweiten Urlaubswoche verschlechterten, entschieden wir uns, wieder Richtung Ijsselmeer zurückzufahren.
Wir verbrachten zwei Tagen in Grou im gleichnamigen Jachthafen und danach noch einen Tag im Jachthafen „de Rakken“ in Woudsend.












Von dort aus ging es über die Johan-Friso-Schleuse zurück auf´s Ijsselmeer.
Bei schönem Wetter und einem vierer Wind segelten wir am 30.06.24 zurück nach Andijk.
Aufgrund des vorhergesagten Regens und Stark-Windes, entschieden wir uns, dieses Wetter nicht auf der Yacht sondern lieber zu Hause zu verbringen.
Wir hoffen jetzt noch auf ein paar schöne Segeltage auf dem Ijsselmeer in dieser Saison !
©E. Stahl

Montag, 6. Mai 2024

Nordsee Passage gemeistert (Teil 3)

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht weckte uns Morgens ein blauer Himmel und viel Sonne. Sightseeing war angesagt. 

Vlieland
 

Vlieland


Chris lieh sich ein Fahrrad aus und erkundete die Insel. Ich wanderte an den Nordost-Strand. In der Strandbar Oost genoss ich Kaffee und Appeltart. Herrlich wieder in den Niederlanden zu sein.

Wir blieben bis Samstag und legten vor dem Nachmittags-Hochwasser ab, um über das Hauptfahrwasser Blauwe Slenk nach Harlingen und weiter nach Kornwerderzand zu segeln. Bei guten Windbedingungen konnten wir bis Harlingen segeln, die letzten Seemeilen bis zur Schleuse in Kornwerderzand mussten motort werden. 
 
Schleusen stellt uns normalerweise vor keine Probleme. Heute jedoch gab es größere Schwierigkeiten. Vielleicht lag es daran, das wir gerade noch als Letzter in die Schleusenkammer reinrutschten und hinter einem riesigen Katamaran festmachten. Bei kräftigem Seitenwind drehte der Bug von der Schleusenwand weg, bevor wir unsere Vorleine belegen konnten. Nach einer 180 Grad Drehung standen wir rückwärts in der Schleuse. Glücklicherweise ist nichts kaputt gegangen. Rückwärts aus der Schleuse rausfahren, habe ich letztes Jahr schon einmal im NOK ausprobiert, - dass klappt!

Die Nacht verbrachten wir am Gemeindesteg in Makkum. Es regnete die ganze Nacht in Strömen aber pünktlich zur Abfahrt hörte der Regen auf. Abends zuvor hatte ich bei vorhergesagten 4-5 Bft aus Nordwest das 1. Reff ins Segel gesteckt. Trotzdem segelten wir zwischen 6,5 - 7 Knoten dem Ziel Andijk entgegen. Zeeuwin wurde am alten Liegeplatz eingeparkt und dann ging es nach Hause. 
 
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Christoph meinem Mitsegler bedanken. 
 

Freitag, 3. Mai 2024

Nordsee Passage gemeistert (Teil 2)

Das persönliche Highlight kurz nachdem wir festgemacht hatten, war das Auslaufen der "GLUECKSBURG", das DHH-Flaggschiff, eine 61ft lange X-Jacht. Sie ist auf dem Weg nach Schottland. 


Deutsche Bucht

Wir sollten sie später auf See zwischen Ameland und Terschelling nochmal treffen. 

Nach einem Abendessen in einem Fischrestaurant in Cuxhaven bereiteten wir alles für das Ablegen am Dienstagmorgen vor. Gegen 07:15 Uhr legten wir ab und setzten noch im Vorhafen die Segel. Wieder ging es mit ablaufendem Wasser die Elbe stromabwärts. In der Ferne passierten wir die Insel Neuwerk und später das Scharhörnriff. Dann querten wir Weser- und Jademündung und kamen am Beginn des Verkehrstrennungsgebietes an der Tonne TG9/Weser2 vorbei. 

Tonne TG9/Weser2


Der Verkehr war mäßig und wir kamen gut voran. 

Die Wetteraussichten hatten sich bereits bei der Abfahrt geändert. Aus der vorhergesagten moderaten Ostwindlage bis zum Ende der Woche wurde nichts. Ab Mittwochmittag sollte der Wind in der Deutschen Bucht auf 5-6 Bft auffrischen und auf Nordost drehen. Der Revierfunk sprach von 2 Meter hohen Wellen. 

Bei den geplanten Etappenstopps auf Norderney oder Borkum hätte uns der Starkwind eingeholt. Somit ging es in der Abenddämmerung an Norderney vorbei in eine tiefschwarze Nacht. 
Eine Nacht die mich außer Gefecht setzte und die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich lag unten in der Koje und war seekrank. Chris steuerte währenddessen die Jacht an den Inseln vorbei in Richtung Holland. 

Erst gegen Morgen ging es mir wieder besser und ich konnte Weitersteuern. Am Mittwochmittag drehte dann wie vorhergesagt der Wind auf. Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns etwa in der Mitte von Terschelling und es wurde sportlich. 

Zwischen den Inseln Terschelling und Vlieland legte sich Zeeuwin mächtig ins Zeug und die Tonnen flogen an uns vorbei. Vor Vlieland drehten wir in den Wind, bargen die Segel und motorten in den Hafen. Schnell fanden wir einen freien Liegeplatz und machten fest. 33 Std. zuvor hatten wir in Cuxhaven abgelegt.

Hafen Vlieland


Donnerstag, 2. Mai 2024

Nordsee Passage gemeistert (Teil 1)

Wie geplant legten wir Sonntagmorgen gg. 09:10 Uhr in der Marina Schreiber am NOK ab und motorten 7 Std. nach Brunsbüttel. 

 

im NOK auf dem Weg nach Brunsbüttel

 

Eisenbahnbrücke Rendsburg
 

Verkehr im NOK

Verkehr im NOK
 

Auf der Fahrt war es noch ziemlich kalt und kurz vor Brunsbüttel gab es noch den ein oder anderen Schauer. 

Die Nacht am Steg direkt an der Kanalschleuse verlief ziemlich unruhig. Ständig wurden große Frachter auf die Elbe ausgeschleust. Dementsprechend laut war die Geräuschkulisse. 
 
Abendstimmung in Brunsbüttel
 

Unausgeschlafen legten wir am Montagmorgen gg. 06:00 Uhr ab und konnten mit einem weiteren Segler durch die kleine Nordschleuse auf die Elbe ausschleusen. Dort war wie berechnet die Tiede gekippt und mit ablaufendem Wasser ging es immer schneller dem Tagesziel Cuxhaven entgegen.


auf der Elbe stromabwärts in Richtung Deutsche Bucht
auf der Elbe stromabwärts in Richtung Deutsche Bucht
 

 
Die Tonnen flogen im schnellen Tempo an Zeeuwin vorbei. Kurz vor Cuxhaven standen wir nach gut 3 Std. und es begann bei der roten Steuerbord Tonne 31b die beabsichtigte Fahrwasserquerung, denn die Marina des SVC liegt am Südufer der Elbe. Stromabwärts fährt man üblicherweise auf der Nordseite der Elbe. Bei gut 9 Knoten Fahrt über Grund begannen wir schon frühzeitig das Manöver einzuleiten und trafen gut die Hafeneinfahrt. "The trickiest approach in Europe" wie der britische Reeds schreibt. 

Schiffsverkehr auf der Deutschen Bucht


Vorbereitungen zum Wachwechsel


Donnerstag, 4. April 2024

DSV Stander unter der Backbord Saling

Die Abteilung Fahrten- und Freizeitsegeln im DSV – ehemals DSV Kreuzer-Abteilung – wurde vor 111 Jahren als Kreuzer-Yacht Verband gegründet und ist heute mit knapp 14.000 Mitgliedern die größte Organisation der Fahrtenseglerinnen und -segler in Deutschland.
 
 

 
Als Mitglied des DHH e.V. konnte ich mich nun beim DSV registrieren und gehöre jetzt zur neuen Abteilung Fahrten- und Freizeitsegeln im DSV. In der kommenden Saison flattert nun der neue DSV Stander unter der Backbord Saling.

Montag, 5. Februar 2024

Mit digitaler Seekarte von Navionics in die kommende Saison

Nach der mittlerweile fast abgeschlossenen Installation eines neuen Marine-Netzwerkes von Raymarine, habe ich für die kommende Saison digitales Seekartenmaterial von Navionics für unseren neuen Axiom2 Pro S Plotter gekauft. Damit dürfte ich für die kommende Saison erst einmal gut versorgt sein.



 

Montag, 4. September 2023

Dänemark-Törn 2023

Aus den veröffentlichten Blogbeiträgen des LiveBlog2023 habe ich den folgenden Reisebericht zusammenkopiert. Die dabei benutzten Zeitformen habe ich unverändert gelassen. 

25. Mai 2023

Leichte Unruhe kommt auf, nachdem wir nach 9 Stunden Autofahrt am Hafen in Kappeln Grauhöft ankommen und zum Boot gehen wollen. Dort wo ich die Yacht vor 3 Wochen geparkt habe, finden wir eine leere Box!  Nach einigen Minuten finden wir sie an einer anderen Stelle, sicher vertäut. Ausatmen. 
Anschließend dauert es eine Weile bis alles im Schiff verstaut ist. Dann beginne ich die Navigation zu installieren. Der erste Versuch misslingt, der Raspberry Pi bootet aber das Display zeigt kein Bild. Wie sich rausstellt ist der HDMI Port defekt. Zum Glück habe ich noch einen Raspberry Pi als Ersatz dabei. Einen herzlichen Dank an die Fa. IT-Kappeln technology services für die technische Unterstützung bei der Problemlösung. 
Jetzt noch den Ansturm der Segler über Pfingsten abwarten und am Montag nach Dänemark starten. 

Die Zeit bis dahin vertreiben wir uns mit Ausflügen entlang der Schlei. 




29. Mai 2023

Pfingstmontag legen wir morgens in Grauhöft ab, obwohl die Navigation immer noch streikt. Dann wird klassisch mit Papierseekarten, Zirkel und Lineal navigiert. Außerdem habe ich die Software auch noch auf meinem Smartphone. Von der Schleimündung geht es unter Segel raus auf die Ostsee mit Kurs 070 nach Bagenkop auf der Insel Langeland. Bei einem kräftigen Westwind und ordentlich Welle geht es Dänemark entgegen. Im Hafen von Bagenkop weht ein kräftiger Seitenwind, der Skipper verfehlt beim ersten Versuch den Luvpfahl, woraufhin die Yacht vertreibt. Nochmal zurück und beim zweiten Mal fliegt der Festmacher über den Dalben. Dann sind wir fest. Der Hafen ist ziemlich leer.

Am nächsten Tag erkunden wir die Umgebung Bagenkops.



31. Mai 2023

Der starke Westwind bleibt uns bis Mittwoch erhalten. Dann segeln wir hart am Wind die 13 Seemeilen herüber zur Insel Ærø nach Marstal.


Schon kurz vor dem Hafen frischt der Wind heftig auf. Obwohl wir beide Festmacher über die Heckpfähle werfen ist der Seitenwind so stark das er die Yacht komplett in der Box vertreibt. Hier müssen uns Stegnachbarn zur Hilfe kommen und uns nach vorne an die Kaimauer ziehen. Zum Glück gibt es keinen Schaden. 
Marstal hat eine lange Seefahrertradition und von hier gehen Fähren zu den benachbarten Inseln ab. Der öffentliche Nahverkehr ist hier das ganze Jahr über kostenlos. Mit dem Bus fahren wir in die 15 Kilometer entfernte Stadt Ærøskøping. Sie ist Dänemarks besterhaltene mittelalterliche Stadt. 

03. Juni 2023

Kurzerhand sind wir nicht wie angekündigt weiter nach Norden, sondern haben die Südspitze der Insel Ærø gerundet und sind von dort auf nordwestlichem Kurs nach Mommark zur Insel Als. Für eine Nacht blieben wir dort, um am nächsten Tag den kurzen Schlag hinüber auf das Inselchen Avernakø zu segeln. Die Insel liegt ein paar Seemeilen vor der Stadt Fåborg in der sogenannten dänischen Südsee. 



Die Navigation ist weiterhin nur mit dem Smartphone möglich, weil der Lieferant unserer elektronischen Seekarten ohne vorherige Ankündigung die Lizenzbedingungen geändert hat und das benötigte Software Plugin derzeit nicht geladen werden kann.


Ein Zustand der baldmöglichst durch den Neukauf einer Komplettlösung eines namhaften Marineausrüsters beendet werden soll. Raymarine wäre ein Kandidat weil schon Komponenten dieses Herstellers an Bord vorhanden sind. 

Während schöner Tage auf der Insel Avernakø erreichte mich eine Email vom Entwicklerteam meiner elektronischen Seekarten. Demnach wurde an dem von mir gemeldeten Softwareproblem gearbeitet. Die Email enthielt genaue Anweisungen um dieses Problem nun endlich zu beheben. Nachdem ich alle Anweisungen durchgeführt hatte, lief auch wieder mein Navigationsprogramm mitsamt der lizenzierten Seekarten von Dänemark.

07. Juni 2023

Somit konnte es wie gewohnt navigatorisch im Kleinen Belt weiter nach Norden gehen. Die nächste Station war nach gut 40 Seemeilen und 7 Stunden die Stadt Assens. Sie liegt im Kleinen Belt gegenüber dem Årøsund, einer Meerenge zwischen Jylland und der Insel Årø.

08. Juni 2023

Im dänischen Edeka, dem "Super Brugsen" füllten wir unsere Vorräte auf und motorten am Donnerstag wegen Windstille 4 Stunden nach Südwesten in einen der schönsten Naturhäfen Dänemarks. Dort liegt am nördlichen Ausgang des Alsfjord Dyvig Hafen. Hier kann man ankern oder direkt vor dem 4-Sterne-Hotel Dyvig Badehotel anlegen.

Da die Wetteraussichten weiterhin gut sind, wollen wir hier einige Tage bleiben.



12. Juni 2023

Für Sonntag war weniger Wind vorhergesagt, geplant war gg. 06.00 Uhr aufzustehen und noch vor 08.00 Uhr abzulegen. Durch den Als Fjord fuhren wir unter Maschine bis zum Eingang des Als Sund. Dort konnten wir abfallen und setzten das Vorsegel. Gemächlich ging es mit 3 Knoten der Klappbrücke in Sonderborg entgegen. Pünktlich um 10.39 Uhr erreichten wir Sonderborg und passierten mit anderen Yachten die geöffnete Brücke. Auf der Flensburger Förde setzten wir die Segel und mit 6,5 Knoten ging es bei aufrischendem Ostwind der Geltinger Bucht entgegen. 

Das geplante Tagesziel war eigentlich die Marina in Høruphav. Auf dem Weg dorthin frischte der Wind weiter auf stramme 5 Bft auf. Zeeuwin legte sich ordentlich auf die Seite. Nach einer kurze Runde im Hafen entschieden wir uns zum Weitersegeln und stattdessen nach Gelting Mole zu gehen. Mit einem Reff im Großsegel hätte es sich an diesem Tag weniger sportlich segeln lassen. Aber unter diesen Wind - und Wellenbedingungen wollte ich mir das Einreffen mitten auf der Förde ersparen. Gegen 16.00 Uhr legten wir in Gelting Mole an. Der letzte Teil der Etappe war richtig anstrengend.
 
15. Juni 2023

Die letzte Etappe unseres Dänemark Törns führte von Gelting Mole um den Leuchtturm Kalkgrund herum, zurück nach Grauhöft. Bis zum 11. Juli hat die Yacht dort in der Marina von Henningsen & Steckmest ihren Liegeplatz. 

Wie bereits berichtet hatten wir während des Törns mit technischen Problemen zu kämpfen. Passend dazu gestaltete sich die Rückreise im Auto schweißtreibend, denn bei hochsommerlichen Temperaturen und kilometerlange Staus fiel die Klimaanlage aus.