SY ZEEUWIN
Über das Segeln mit unserer Winner 950.
Donnerstag, 4. Juni 2026
über Pfingsten 2026
Freitag, 1. Mai 2026
Alles wieder drin! - Refit der Wasserinstallation
In der Vergangenheit hatten wir immer wieder Wasser in der Bilge. Die Ursache ist bislang ungeklärt. Da sich das Wasser immer leicht "schmierig" anfühlte, hatte ich den Verdacht, das es aus dem Treibstofftank- oder den Leitungen stammen könnte. Letztlich bin aber der Überzeugung, dass es von undichten Wassertanks, bzw. den Wasserleitungen herrührt. Außerdem ist uns während der Saison das Wasser komplett "umgekippt". Es war ungeniesbar und hatte einen unangenehmen Geruch.
Aus diesem Grund habe ich beide 75-Liter-Wassertanks aus Kunststoff incl. aller Zu- und Ableitungen ausgebaut. Die Tanks werde ich zuhause reinigen und zusammen mit neuen Schläuchen wieder installieren. Ein guter Bekannter mit langjähriger Wohnmobilerfahrung empfahl mir das nachfolgend beschriebene System.
Hinter der Wasserpumpe installiere ich das FUSION Active+Nano Trinkwasserfiltersystem aus Edelstahl von der Firma Alb Filter.
Der
Campingfilter Travel Fusion wird fest im Boot installiert und
kombiniert die Active- und Nano-Kartusche für maximale Filterleistung in
einem kompakten und zuverlässigen System. Es werden Schadstoffe,
Geschmack und Aussehen aber auch schädliche Keime und Bakterien in nur
einem Vorgang aus dem Wasser gefiltert.
Die
Installation erfolgt in der Druckstufe der Wasserpumpe und wird unter der Spüle im Küchenblock mit einer speziellen Halterung plaziert. Um einen schnellen und sauberen Ein- und Ausbau des
Filters zu ermöglichen sind an den Schlauchenden GEKA®
Schnellkupplungen mit integriertem Rückfluss-Stop und Stufentüllen angebracht. Die Schnellverschlüsse mit Wasserstopp verhindern beim Filterwechsel das Auslaufen von Restwasser aus den Leitungen.
Der Active und der Nano Filter filtern nachfolgende Stoffe.
Schutz vor Bakterien und Mikroorganismen
Der Schwerpunkt der Nano Kartusche liegt in der Filtrierung von Keimen und Bakterien in hohen Konzentrationen z.B. E-Coli, Vibrio Cholarae, Shigellen, Salmonellen.
Mikroplastik und andere kleinste Partikel
Durch die mikroskopisch feinen Hohlfasern der Nano-Kartusche, werden auch kleinste Partikel bis zu einer Größe von 0,1 µm zuverlässig zurückgehalten.
Pestiziden und Arzneimittelrückständen
Organische Verbindungen wie Pestizide, Herbizide, Insektizide, Medikamentenrückstände sowie Hormone und hormonähnliche Stoffe werden reduziert.
Chlor und andere Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen
Die hochwertige Blockaktivkohle absorbiert lästige Gerüche (Chlor, CKW’s, FCKW’s uvm.) und Geschmacksbeeinträchtigungen im Trinkwasser.
Schwermetalle wie Blei und Kupfer
Die adsorbierende Wirkung der Aktivkohle bindet und reduziert Schwermetalle im Trinkwasser.
Schutz vor Legionellen
Die Nano Kartusche schützt zuverlässig vor Legionellen und anderen Mikroorganismen. Ob präventiv oder bei positivem Legionellen-Befund.
Da wir keinen langen Gartenschlauch an Bord mitführen wollten, habe ich mich für die Vorfilterung an dem hafeneigenen Wasserschlauch für den Entry Befülladapter mit Vorfilter ebenfalls von der Fa. Alb Filter entschieden. Der Filter wird beim Befüllen der Tanks einfach mit Gardenakupplungen an den vorhandenen Schlauch gekoppelt.
Das eingesetzte Filterpad hat eine Porengröße von 40 µm und hält Schwebeteilchen, Sediment, Rost, Sand, Mikroplastik und anderen Partikeln aus dem Eingangswasser zurück.
Zu guter letzt lege ich noch das Silbernetz Flex für 160 Liter in einen der zwei Tanks. Die im Netz enthaltenen reinen Silberionen schützen das Wasser und das Frischwassersystem effektiv vor einer Verkeimung. Das Produkt ist für alle Behälter-u. Tankgrößen verfügbar und muss nur 1x jährlich gewechselt werden.
Jetzt können wir wieder bedenkenlos das Wasser aus dem Hahn genießen. Einziger Problem ist jetzt die schwache Förderleistung unserer Wasserpumpe. Empfohlen wird eine Förderleistung von 2,5 bar. Unsere derzeitige Pumpe hat unter 2,0 bar. Dementsprechend spärlich ist der Wasserdruck.
Nach einer Woche Dauerbetrieb habe ich ein Einsehen und kaufte die Jabsco Par-Max HD4. Die Pumpe hat einen Förderdruck von 60/4.1 bar/psi. Das dürfte dann ausreichend sein.
Sonntag, 22. Februar 2026
SailGP 2026 in Sassnitz
Dienstag, 30. Dezember 2025
Friesland 2025
Im Juni zog es uns wieder nach Friesland. Angepeilt hatten wir Groningen, aber wir kamen nur bis Dokkum.
Von Andijk segelten wir erstmal mit leichter Ostbrise und sonnigem Himmel nach Makkum. Kurz vor dem Ziel schlief der Wind ein und so motorten wir den Rest bis in den Gemeindehafen. An einem Kopfsteg im hinteren Hafen machten wir fest. Am nächsten Tag legten wir in Makkum einen Hafentag ein.
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| Liegeplatz direkt am Kanal in Dokkum |
Am darauffolgenden Tag legten wir kurz vor 08.00 Uhr morgens ab und motorten zur Lorenzschleuse in Kornwerderzand. Schnell schleusten wir auf die Waddenzee und motorten die 7SM nach Harlingen. In Harlingen ging es durch die Tjerk Hiddensluizen auf den Van Harinxmaakanaal. Nach dem Passieren der 7 Brücken in Leeuwarden waren wir nach ca. 7 1/2 Stunden in Burdaard. Wie sich später herausstellte, war der Hafen in Burdaard für 1,70m Tiefgang eigentlich ungeeignet. Letztlich fand ich aber doch eine Box zum Festmachen. Auffallend war aber, dass sich die Yacht ein wenig zur Seite legte. Am nächsten Morgen gab es dann die Überraschung beim Ablegen. Nix ging mehr, Zeeuwin bewegte sich keinen Zentimeter. Wir saßen im Schlamm fest. Der 1. Versuch mit einem Festmacher um den Mast, um mehr Schräglage und weniger Tiefgang zu erzeugen, ging schief. Letztlich war nur das mühselige Holen der Achterleinen über die Dalben mittels Winsch erfolgreich. Mit einem Satz sprang die Yacht zurück in tieferes Wasser.
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| Brückenpassage in Leeuwarden |
Weiter ging es nach Dokkum, wo wir direkt am Kanal einen schönen Liegeplatz für die Nacht fanden. Den Tag genossen wir bei schönstem Sommerwetter und einem herrlichen Essen. Da sich das Wetter verschlechtern sollte, entschieden wir uns dafür nach Harlingen zurückzufahren. In der Marina des HWSV Harlingen bekamen wir einen schönen Liegeplatz für eine Nacht.
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| Brückenpassage in Leeuwarden |
Am nächsten Tag ging es dann wieder über das Fahrwasser "Boontjes" zurück zur Schleuse in Kornwederzand. Endlich konnten wir wieder alle Segel setzen und waren bei achterlichem Wind flott unterwegs. Nach dem Schleusen entschieden wir nach Hindeloopen zu gehen. Mit einigen langen Kreuzschlägen vor dem Wind, liefen wir gg. 19.30 Uhr dort ein. Einen Tag später waren wir nach 7 Tagen wieder zurück in unserem Heimathafen Andijk.
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| Mühle in Dokkum |
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| Sonnenuntergang in Dokkum |












