Donnerstag, 4. Juni 2026

über Pfingsten 2026

Mit neuer Wasserinstallation ging es am Donnerstag vor Pfingsten erstmal nach Makkum. Unterwegs ging wieder mal weit draußen der Wind weg. Die Yachten in Küstennähe kamen augenscheinlich besser voran. Tatsächlich sprang kurz vor dem Passieren des Windparks der Wind wieder an und wir segelten letztlich mit der Genua2 bis ins Makkumerdiep. Wie gewöhnlich übernachteten wir für eine Nacht im Gemeindehafen.

Am nächsten Morgen motorten wir mit der vorgeheisten Genua1 zur Lorentzschleuse in Kornwerderzand. Die Schleuse war geöffnet und wir konnten ohne Warten einfahren und entspannt festmachen. Mit ablaufenden Wasser segelten wir über das Fahrwasser Boontjes die 7 Seemeilen bis nach Harlingen. Im Vorhafen holten wir die Segel runter und schleusten durch die Tjerk Hiddessluisen auf den Van Harinxmakanal. Kurz hinter der Schleuse ging es scharf rechts ab in die Zufahrt zum Jachthaven HWSV Harlingen. 
 
 
 

 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vom Hafenmeister bekamen wir eine leere Box zugewiesen und erkundeten über Pfingsten die Stadt Harlingen. Bei schönstem Wetter blieben wir bis zum  Pfingstmontag, um dann nach Vlieland zu segeln. Viele Yachten, die über die Pfingstfeiertage auf Vlieland oder Terschelling verbrachten, kamen uns dabei entgegen. Im Waddenhaven Vlieland hatten wir dann die freie Auswahl.


Für 5 Übernachtungen blieben wir auf der Insel, unternahmen Biketouren oder lagen faul in der Sonne. 








 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
Am frühen Samstagmorgen gg. 08.00 Uhr ging es dann mit auflaufenden Wasser zurück nach Harlingen und zur Schleuse in Kornwerderzand. Zuerst schob uns der Flutstrom in Richtung Harlingen, doch in den Passagen, wo der Wind direkt von achtern kam, mussten wir den Motor anwerfen. Kurz vor Harlingen konnten wir dann wieder auf Halbwindkurs gehen und zur Schleuse segeln.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens an der Schleuse dauerte es 2 Std. bis wir zurück im Ijsselmeer waren. 

Von Kornwerderzand segelten wir bei wenig Wind nach Hindeloopen. Dort übernachteten wir und wollten am nächsten Morgen zurück nach Andijk segeln. Aber der Wind war am Morgen so schwach, so dass wir motoren mussten. 





Freitag, 1. Mai 2026

Alles wieder drin! - Refit der Wasserinstallation

In der Vergangenheit hatten wir immer wieder Wasser in der Bilge. Die Ursache ist bislang ungeklärt. Da sich das Wasser immer leicht "schmierig" anfühlte, hatte ich den Verdacht, das es aus dem Treibstofftank- oder den Leitungen stammen könnte. Letztlich bin aber der Überzeugung, dass es von undichten Wassertanks, bzw. den Wasserleitungen herrührt.  Außerdem ist uns während der Saison das Wasser komplett "umgekippt". Es war ungeniesbar und hatte einen unangenehmen Geruch. 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus diesem Grund habe ich beide 75-Liter-Wassertanks aus Kunststoff  incl. aller Zu- und Ableitungen ausgebaut. Die Tanks werde ich zuhause reinigen und zusammen mit neuen Schläuchen wieder installieren. Ein guter Bekannter mit langjähriger Wohnmobilerfahrung empfahl mir das nachfolgend beschriebene System. 

Hinter der Wasserpumpe installiere ich das FUSION Active+Nano Trinkwasserfiltersystem aus Edelstahl von der Firma Alb Filter. 

 

 
  

Der Campingfilter Travel Fusion wird fest im Boot installiert und kombiniert die Active- und Nano-Kartusche für maximale Filterleistung in einem kompakten und zuverlässigen System. Es werden Schadstoffe, Geschmack und Aussehen aber auch schädliche Keime und Bakterien in nur einem Vorgang aus dem Wasser gefiltert. 

Die Installation erfolgt in der Druckstufe der Wasserpumpe und wird unter der Spüle im Küchenblock mit einer speziellen Halterung plaziert. Um einen schnellen und sauberen Ein- und Ausbau des Filters zu ermöglichen sind an den Schlauchenden GEKA® Schnellkupplungen mit integriertem Rückfluss-Stop und Stufentüllen angebracht.
Die Schnellverschlüsse mit Wasserstopp verhindern beim Filterwechsel das Auslaufen von Restwasser aus den Leitungen. 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Active und der Nano Filter filtern nachfolgende Stoffe.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schutz vor Bakterien und Mikroorganismen

Der Schwerpunkt der Nano Kartusche liegt in der Filtrierung von Keimen und Bakterien in hohen Konzentrationen z.B. E-Coli, Vibrio Cholarae, Shigellen, Salmonellen.

Mikroplastik und andere kleinste Partikel

Durch die mikroskopisch feinen Hohlfasern der Nano-Kartusche, werden auch kleinste Partikel bis zu einer Größe von 0,1 µm zuverlässig zurückgehalten.

Pestiziden und Arzneimittelrückständen

Organische Verbindungen wie Pestizide, Herbizide, Insektizide, Medikamentenrückstände sowie Hormone und hormonähnliche Stoffe werden reduziert.

Chlor und andere Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen

Die hochwertige Blockaktivkohle absorbiert lästige Gerüche (Chlor, CKW’s, FCKW’s uvm.) und Geschmacksbeeinträchtigungen im Trinkwasser.

Schwermetalle wie Blei und Kupfer

Die adsorbierende Wirkung der Aktivkohle bindet und reduziert Schwermetalle im Trinkwasser.

Schutz vor Legionellen

Die Nano Kartusche schützt zuverlässig vor Legionellen und anderen Mikroorganismen. Ob präventiv oder bei positivem Legionellen-Befund.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da wir keinen langen Gartenschlauch an Bord mitführen wollten, habe ich mich für die Vorfilterung an dem hafeneigenen Wasserschlauch für den Entry Befülladapter mit Vorfilter ebenfalls von der Fa. Alb Filter entschieden. Der Filter wird beim Befüllen der Tanks einfach mit Gardenakupplungen an den vorhandenen Schlauch gekoppelt. 

Das eingesetzte Filterpad hat eine Porengröße von 40 µm und hält Schwebeteilchen, Sediment, Rost, Sand, Mikroplastik und anderen Partikeln aus dem Eingangswasser zurück

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu guter letzt lege ich noch das Silbernetz Flex für 160 Liter in einen der zwei Tanks. Die im Netz enthaltenen reinen Silberionen schützen das Wasser und das Frischwassersystem effektiv vor einer Verkeimung. Das Produkt ist für alle Behälter-u. Tankgrößen verfügbar und muss nur 1x jährlich gewechselt werden.

 

Jetzt können wir wieder bedenkenlos das Wasser aus dem Hahn genießen. Einziger Problem ist jetzt die schwache Förderleistung unserer Wasserpumpe. Empfohlen wird eine Förderleistung von 2,5 bar. Unsere derzeitige Pumpe hat unter 2,0 bar. Dementsprechend spärlich ist der Wasserdruck. 

Nach einer Woche Dauerbetrieb habe ich ein Einsehen und kaufte die Jabsco Par-Max HD4. Die Pumpe hat einen Förderdruck von 60/4.1 bar/psi. Das dürfte dann ausreichend sein.

 
 

Sonntag, 22. Februar 2026

SailGP 2026 in Sassnitz

Vom 22.- 23. August 2026 gastiert auf Rügen wieder der SailGP. Wir haben uns Wochenend-Tickets gesichert und werden mit unserem Wohnwagen auf die Insel kommen und den Besuch mit einem Urlaub verbinden.

SailGP vor Sassnitz 2025

    

Dienstag, 30. Dezember 2025

Friesland 2025

Im Juni zog es uns wieder nach Friesland. Angepeilt hatten wir Groningen, aber wir kamen nur bis Dokkum. 
Von Andijk segelten wir erstmal mit leichter Ostbrise und sonnigem Himmel nach Makkum. Kurz vor dem Ziel schlief der Wind ein und so motorten wir den Rest bis in den Gemeindehafen. An einem Kopfsteg im hinteren Hafen machten wir fest. Am nächsten Tag legten wir in Makkum einen Hafentag ein.  

Liegeplatz direkt am Kanal in Dokkum




















 

 

Am darauffolgenden Tag legten wir kurz vor 08.00 Uhr morgens ab und motorten zur Lorenzschleuse in Kornwerderzand. Schnell schleusten wir auf die Waddenzee und motorten die 7SM nach Harlingen. In Harlingen ging es durch die Tjerk Hiddensluizen auf den Van Harinxmaakanaal. Nach dem Passieren der 7 Brücken in Leeuwarden waren wir nach ca. 7 1/2 Stunden in Burdaard. Wie sich später herausstellte, war der Hafen in Burdaard für 1,70m Tiefgang eigentlich ungeeignet. Letztlich fand ich aber doch eine Box zum Festmachen. Auffallend war aber, dass sich die Yacht ein wenig zur Seite legte. Am nächsten Morgen gab es dann die Überraschung beim Ablegen. Nix ging mehr, Zeeuwin bewegte sich keinen Zentimeter. Wir saßen im Schlamm fest. Der 1. Versuch mit einem Festmacher um den Mast, um mehr Schräglage und weniger Tiefgang zu erzeugen, ging schief. Letztlich war nur das mühselige Holen der Achterleinen über die Dalben mittels Winsch erfolgreich. Mit einem Satz sprang die Yacht zurück in tieferes Wasser.  

Brückenpassage in Leeuwarden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Weiter ging es nach Dokkum, wo wir direkt am Kanal einen schönen Liegeplatz für die Nacht fanden. Den Tag genossen wir bei schönstem Sommerwetter und einem herrlichen Essen. Da sich das Wetter verschlechtern sollte, entschieden wir uns dafür nach Harlingen zurückzufahren. In der Marina des HWSV Harlingen bekamen wir einen schönen Liegeplatz für eine Nacht.

 

Brückenpassage in Leeuwarden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Am nächsten Tag ging es dann wieder über das Fahrwasser "Boontjes" zurück zur Schleuse in Kornwederzand. Endlich konnten wir wieder alle Segel setzen und waren bei achterlichem Wind flott unterwegs. Nach dem Schleusen entschieden wir nach Hindeloopen zu gehen. Mit einigen langen Kreuzschlägen vor dem Wind, liefen wir gg. 19.30 Uhr dort ein. Einen Tag später waren wir nach 7 Tagen wieder zurück in unserem Heimathafen Andijk.

 

Mühle in Dokkum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenuntergang in Dokkum