Vom 22.- 23. August 2026 gastiert auf Rügen wieder der SailGP. Wir haben uns Wochenend-Tickets gesichert und werden mit unserem Wohnwagen auf die Insel kommen und den Besuch mit einem Urlaub verbinden.
| SailGP vor Sassnitz 2025 |
Im Juni zog es uns wieder nach Friesland. Angepeilt hatten wir Groningen, aber wir kamen nur bis Dokkum.
Von Andijk segelten wir erstmal mit leichter Ostbrise und sonnigem Himmel nach Makkum. Kurz vor dem Ziel schlief der Wind ein und so motorten wir den Rest bis in den Gemeindehafen. An einem Kopfsteg im hinteren Hafen machten wir fest. Am nächsten Tag legten wir in Makkum einen Hafentag ein.
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| Liegeplatz direkt am Kanal in Dokkum |
Am darauffolgenden Tag legten wir kurz vor 08.00 Uhr morgens ab und motorten zur Lorenzschleuse in Kornwerderzand. Schnell schleusten wir auf die Waddenzee und motorten die 7SM nach Harlingen. In Harlingen ging es durch die Tjerk Hiddensluizen auf den Van Harinxmaakanaal. Nach dem Passieren der 7 Brücken in Leeuwarden waren wir nach ca. 7 1/2 Stunden in Burdaard. Wie sich später herausstellte, war der Hafen in Burdaard für 1,70m Tiefgang eigentlich ungeeignet. Letztlich fand ich aber doch eine Box zum Festmachen. Auffallend war aber, dass sich die Yacht ein wenig zur Seite legte. Am nächsten Morgen gab es dann die Überraschung beim Ablegen. Nix ging mehr, Zeeuwin bewegte sich keinen Zentimeter. Wir saßen im Schlamm fest. Der 1. Versuch mit einem Festmacher um den Mast, um mehr Schräglage und weniger Tiefgang zu erzeugen, ging schief. Letztlich war nur das mühselige Holen der Achterleinen über die Dalben mittels Winsch erfolgreich. Mit einem Satz sprang die Yacht zurück in tieferes Wasser.
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| Brückenpassage in Leeuwarden |
Weiter ging es nach Dokkum, wo wir direkt am Kanal einen schönen Liegeplatz für die Nacht fanden. Den Tag genossen wir bei schönstem Sommerwetter und einem herrlichen Essen. Da sich das Wetter verschlechtern sollte, entschieden wir uns dafür nach Harlingen zurückzufahren. In der Marina des HWSV Harlingen bekamen wir einen schönen Liegeplatz für eine Nacht.
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| Brückenpassage in Leeuwarden |
Am nächsten Tag ging es dann wieder über das Fahrwasser "Boontjes" zurück zur Schleuse in Kornwederzand. Endlich konnten wir wieder alle Segel setzen und waren bei achterlichem Wind flott unterwegs. Nach dem Schleusen entschieden wir nach Hindeloopen zu gehen. Mit einigen langen Kreuzschlägen vor dem Wind, liefen wir gg. 19.30 Uhr dort ein. Einen Tag später waren wir nach 7 Tagen wieder zurück in unserem Heimathafen Andijk.
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| Mühle in Dokkum |
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| Sonnenuntergang in Dokkum |
In der Vergangenheit hatten wir immer wieder Wasser in der Bilge. Die Ursache ist bislang ungeklärt. Da sich das Wasser immer leicht "schmierig" anfühlte, hatte ich den Verdacht, das es aus dem Treibstofftank- oder den Leitungen stammen könnte. Letztlich bin aber der Überzeugung, dass es von undichten Wassertanks, bzw. den Wasserleitungen herrührt. Außerdem ist uns während der Saison das Wasser komplett "umgekippt". Es war ungeniesbar und hatte einen unangenehmen Geruch.
Aus diesem Grund habe ich beide 75-Liter-Wassertanks aus Kunststoff incl. aller Zu- und Ableitungen ausgebaut. Die Tanks werde ich zuhause reinigen und zusammen mit neuen Schläuchen wieder installieren.
Hinter der Pumpe wird noch ein ordentliches Filtersystem eingebaut. Dabei handelt es sich um ein FUSION Active+Nano Trinkwasserfiltersystem aus Edelstahl von der Firma Alb Filter.
Diesen Winter besonders wichtig, dass ich mir unsere im Wasser liegende Yacht über die Webcam anschauen kann.
Das Jahr 2025 in den Niederlanden war geprägt von Wärme und ging als sechst-wärmstes Jahr seit 1901 in die Geschichte ein. Besonders hervorzuheben ist der Juni 2025, der als zweitwärmster Juni seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet wurde.
23 Segeltage (2024 - 32)
23 Bordtage (2024- 67)
Zurückgelegte Distanz: 521 NM (2024 - 842 NM)
auf dem Wasser unterwegs: 103:25h (2024 - 167:00 h)
davon gesegelt: 66:35h (2024 - 123:00 h)
Motorstunden: 36:10h (2024 - 50:00 )
Den kommenden Winter soll Zeeuwin wieder einmal im Wasser überwintern. Im Winter 2020/21 hatte sie letztmals den Winter im Wasser verbracht. Dazu haben wir sie rückwärts an unseren Steg eingeparkt, die Festmacher mit Rückdämpfer versehen und die schwere Persenning aufgezogen. Der Motor wurde eingewintert, alle Segel und die Polster sind von Bord geholt.
Die Accus sind noch an Bord, weil ich im November für Arbeiten an Bord sein werde. Dann ist der Austausch und die Erneuerung der gesamten Wasserversorgung geplant.
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| Zeeuwin am Steg B071 |
Vom 6. bis 10. August 2025 wird das The Ocean Race Europe in Kiel hautnah zu erleben sein.
Kiel ist der Starthafen dieser aufregenden, herausfordernden Regatta, die über 6. Etappen um Europa herum bis nach Montenegro führt.
Das Event wollen wir uns vor Ort anschauen und fahren in der 2. August-Woche hoch in den Norden.
Am Samstag, 09. August besuchten wir am Vormittag den Ocean Live Park an der Kiellinie. Zu Fuß schlenderten wir zusammen mit tausenden Besuchern an den vielen Infoständen vorbei in Richtung Blücherbrücke. Dort an einem langen Schwimmponton hatten die 7 Imocas festgemacht. Man war ganz dicht dabei und konnte den Crews bei ihrer Arbeit zusehen. Bei schönstem Sommerwetter beobachteten wir das An- und Ablegen der Boote, die von den Speed-Runs auf der Innenförde zurückkamen.
Am Sonntag, dem Tag des Regattastarts, sicherten wir uns Nachmittags einen schattigen Platz vor der Haupttribüne mit Live-Übertragung auf Großbildleinwand und Fachkommentatoren direkt an der Innenförde.
Unter großem Jubel legten die Boote nacheinander ab und wurden von den Zuschauern verabschiedet. Von dort fuhren sie zum Start, der weit draußen auf der Kieler Förde lag. Zum Start war die Wiese vor der Tribüne voll besetzt und alle fieberten dem Start entgegen. Auf der Leinwand konnte das Geschehen sehr gut mitverfolgt werden und auch die Kommentatoren gaben ihr Bestes.
Insgesamt war es ein schönes Event.
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| Plakate im Ocean Live Park |
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| Plakate an der Kiellinie |
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| Paprec Arkea beim Dock-Out |
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| Malizia an der Blücherbrücke |
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| Biotherm beim Dock-Out |
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| Boris Herrmann kurz vor dem Start |
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| Live-Übertragung auf der Reventlouwiese |
Diese Saison wollte ich auf Nummer Sicher gehen und ließ mir von der Fa. Rigg & Moor die Wanten trimmen. Zusammen mit unseren neuen Segeln waren wir auf Amwind-Kurs mit dem Speed ziemlich zufrieden.
Die im Laminat eingelassenen Bohrungen für die Verschraubungen des Sprayhoodgestänges waren ausgebrochen. Zunächst versuchte ich die Schrauben mit Epoxyharz einzukleben. Das hat aber nicht lange gehalten.
Dieses Jahr bohrte ich die ausgebrochenen Bohrlöcher groß auf. Das Epoxyharz habe ich mit 404 High Density Filler von West System angedickt und zusammen mit gekürzten Gewindestangen aus Edelstahl (M5) in die Bohrlöcher gefüllt.
Das Jahr 2024 ist das bisher wärmste Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Messungen, das sowohl in Deutschland, als auch in Europa und auch global beobachtet wurde. Die letzten drei Jahre zählen in Deutschland zu den wärmsten Jahren. Nach einer Reihe von deutlich zu trockenen Jahren, wurden in den letzten beiden Jahren sehr hohe Niederschlagssummen von über 900 mm beobachtet. Auch im Jahr 2024 konnte überdurchschnittlich viel Sonnenschein registriert werden. (Quelle DWD)
32 Segeltage (2023 - 20)
67 Bordtage (2023- 60)
Zurückgelegte Distanz: 842 NM (2023 - 469 NM)
auf dem Wasser unterwegs: 167:00 h
davon gesegelt: 123:00 h
Motorstunden: 50:00 h
...ist eine 31ft Hochseeyacht der niederländischen Werft Winner Yachts (leider mittlerweile insolvent), Typ 9.50, Baujahr 2003. Der Schiffsnamen "Zeeuwin" ist wahrscheinlich ein Kunstwort aus dem niederländischen Wort "Zeeuwse" - "Frau aus Zeeland" und dem Hersteller "Winner". Es gibt aber auch andere Deutungen des Namens.
2013 haben wir sie durch Zufall im Internet gefunden und in einem sehr gepflegten Zustand in Bruinisse/NL bei der Fa. House of Yachts gekauft. Über die Staande Mast Route überführten wir sie nach Monnickendam am Markermeer. Bis 2020 war ihr Liegeplatz im Waterland Jachthaven in Monnickendam. Seit 2021 liegt das Boot im Jachthafen von Andijk am Ijsselmeer.
Unser Segelrevier ist das Markermeer, das Ijsselmeer und auf Urlaubstörns sind wir gelegentlich auf der Waddenzee und der Nordsee unterwegs.
2022 überführte ich die Yacht über die Nordsee zur Ostsee. 2023 hatte sie an der Ostsee keinen festen Liegeplatz und überwinterte 2023/24 in einer Halle am Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg. Seit Mai 2024 liegt sie wieder in Andijk am Ijsselmeer.
Weitere Einzelheiten zu der Yacht können in älteren Testberichten nachgelesen werden.
2021
Am 8. Oktober habe ich meinen Krantermin. Auch in diesem Winter lasse ich den Mast legen um das gesamte Tauwerk aus dem Mast zu ziehen und die Wanten und Terminals für die Überprüfung mit nachhause zu nehmen. Allerdings wird die Yacht im Freien auf dem Parkplatz der Marina überwintern. Da sich meine schwere Winterplane nur mit stehendem Mast und dem Baum als Auflage montieren lässt, muss ich mit einem längeren Kantholz als Baumersatz und drei entsprechend hohen Holzstützen eine Konstruktion anfertigen und diese mit Spannbänder fixieren.
Darauf soll die Winterplane gezogen und an der Fußreling befestigt werden,...so der Plan.
Und so sieht die Umsetzung aus.

Wir segeln nun schon einige hundert Seemeilen mit unserem neuen Navigationssystem von Raymarine und sind von ein paar Kleinigkeiten abgesehen, zufrieden damit. Ende August habe ich das laufende System mittels heruntergeladener und auf eine MicroSD-Card gespeicherten Installationsdatei auf die neueste Lighthouse Version 4.7.172 problemlos upgedated. Neue Funktionen, insbesondere für das Segeln sind dadurch nutzbar geworden.
Vor 6 Jahren überraschte mich ein Telefonanruf meines Mechanikers mitten in der Saison. Bei der Saildrive-Inspektion war beim Öffnen der Einfüllöffnung ein Gemisch aus Öl und Wasser aus dem Saildrive ausgetreten. Das Boot musste anschliessend für die Reparatur aus dem Wasser gekrant werden. Wie sich herausstellte war ein Simmering auf der Welle undicht geworden. Wasser war daraufhin ins Innere des Saildrive-Gehäuses eingedrungen.
Seit dieser Zeit kontrolliere ich vor jedem Ablegen auch das Getriebeöl. Dieses sollte immer eine klare hellgrüne Farbe aufweisen. Eine Ansammlung von Luftbläschen im Öl nach dem Betrieb sind normal.
Während unserer diesjährigen Friesland-Tour über die Staande Mast Route bemerkte ich bei der Kontrolle einen erhöhten Ölstand im Gehäuse. Einen Tag später lief nach der Deckelöffnung bereits eine geringe Menge Öl über. Ein orstansässiger Mechaniker beruhigte mich. Wahrscheinlich war bei der Saildrive-Inspektion im Frühjahr etwas zu viel Getriebeöl eingefüllt worden.
Zusammen mit stundenlangen Motorfahrten auf den Kanälen und die extrem heißen Sommertemperaturen Ende Juni, hatten den Ölstand ansteigen lassen. Nach einem Wetterwechsel mit kühleren Temperaturen normalisierte sich der Ölstand wieder.
Nach dem Kauf unserer Yacht im Jahr 2013 haben wir diese seinerzeit über die südliche Staande Mastroute von Bruinisse über Dordrecht, Gouda, Haarlem vorbei an Amsterdam ins Markermeer nach Monnickendam überführt.
Irgendwann kam der Wunsch auf, auch mal die nördliche Staande Mastroute mit der Zeeuwin zu fahren.
Am 22.06.24 war es soweit und wir segelten von unserem jetzigen Heimathafen Andijk über das Ijsselmeer nach Stavoren. Nach der Schleuse fanden wir einen Liegeplatz am Johan-Friso-Kanal.
Da man auf den meisten Kanälen auch unter Segel fahren darf, wenn der Motor mitläuft und die Windrichtung und –stärke passte, wurde am nächsten Vormittag das Vorsegel aufgeriggt. Dabei ist Uwe dann, unbemerkt - wie sich erst später herausstellte, das Handy aus der Hosentasche in den Kanal gefallen. Nachdem die Yacht, als auch der morgendlichen Weg zum Waschhaus mehrfach, ohne Erfolg, abgesucht wurden, starteten wir mit ca. einstündiger Verspätung nach Heeg. Hier blieben wir für eine Nacht im Jachthafen „de Eentracht“.
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Das Wetter bescherte uns Sonne pur und wir kamen auf der Fahrt über die Kanäle richtig ins Schwitzen, so dass wir ab sofort morgens sehr früh wieder starteten.
Nächstes Ziel war Sneek. Hier steuerten wir den Sneeker Jachthafen an, der von Motorbooten dominiert war.
Weiter ging es nach Leeuwarden wo wir einen Liegeplatz am Stadtpark „De Prinsentuin“, fanden, der von der Innenstadt in weniger als 10 Minuten zu Fuß erreichbar war.
Hier blieben wir zwei Tage und schauten uns die ehemalige Kulturhauptstadt von 2018 mit ihren Sehenswürdigkeiten etwas genauer an.
Eigentlich war die Weiterfahrt nach Groningen, Dokkum bis Delfzijl geplant. Von dort sollte es bei passendem Wind noch bis Borkum gehen. Auf Hinweisschildern vor Leeuwarden hatten wir aber erfahren, dass die „Visserbrug“ in Groningen defekt ist und wir unsere vorgesehene Tour daher nicht fahren können.
Da sich auch zwischenzeitlich die Wetteraussichten für die Mitte der zweiten Urlaubswoche verschlechterten, entschieden wir uns, wieder Richtung Ijsselmeer zurückzufahren.
Wir verbrachten zwei Tagen in Grou im gleichnamigen Jachthafen und danach noch einen Tag im Jachthafen „de Rakken“ in Woudsend.
Von dort aus ging es über die Johan-Friso-Schleuse zurück auf´s Ijsselmeer.
Bei schönem Wetter und einem vierer Wind segelten wir am 30.06.24 zurück nach Andijk.
Aufgrund des vorhergesagten Regens und Stark-Windes, entschieden wir uns, dieses Wetter nicht auf der Yacht sondern lieber zu Hause zu verbringen.
Wir hoffen jetzt noch auf ein paar schöne Segeltage auf dem Ijsselmeer in dieser Saison !
©E. Stahl
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| Die alten Löcher für die Befestigung wurden zugespachelt, neue Löcher gebohrt und der neue Verdampfer befestigt. |
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| Vlieland |
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| Vlieland |
Wie geplant legten wir Sonntagmorgen gg. 09:10 Uhr in der Marina Schreiber am NOK ab und motorten 7 Std. nach Brunsbüttel.
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| im NOK auf dem Weg nach Brunsbüttel |
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| Eisenbahnbrücke Rendsburg |
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| Verkehr im NOK |
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| Verkehr im NOK |
Auf der Fahrt war es noch ziemlich kalt und kurz vor Brunsbüttel gab es noch den ein oder anderen Schauer.
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| auf der Elbe stromabwärts in Richtung Deutsche Bucht |
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| auf der Elbe stromabwärts in Richtung Deutsche Bucht |
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| Schiffsverkehr auf der Deutschen Bucht |
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| Vorbereitungen zum Wachwechsel |